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12.04. 2013

Der Anfang

Kategorie: dagbok

Jag heter Harald och min fru heter Laura. Vor ungefähr sechs Monaten haben wir uns entschlossen von Österreich nach Schweden, genauer gesagt nach Göteborg, auszuwandern.

Johanneberg

Johanneberg

Chalmers huset

Chalmers huset

Hej!

Jag heter Harald och min fru heter Laura. Vor ungefähr sechs Monaten haben wir uns entschlossen von Österreich nach Schweden, genauer gesagt nach Göteborg, auszuwandern. Laura ist, so wie ich, Wissenschaftlerin und hatte sich in Schweden an der Technischen Universät Chalmers in Göteborg als Nachwuchsprofessorin beworben, da es hier eine anerkannte Gruppe von Forschern auf ihrem Gebiet gibt. Als das Jobangebot kam, waren wir überrascht und zuerst nicht sicher, ob wir wirklich noch einmal (wir hatten schon mehrere Jahre gemeinsam im Ausland gelebt) umziehen und ein derartiges Abenteuer eingehen wollen. Nach einem Kurztrip nach Göteborg im vergangenen Herbst haben wir uns dann aber doch dafür entschlossen.

Was sprach dafür?
Wir hatten vorher nie in Schweden gelebt, aber folgende Eindrücke und Erfahrungen wurden uns berichtet: Gute Arbeitsbedingungen, ein faires Sozialsystem, eine kinderfreundliche Gesellschaft (vielleicht interessant in den nächsten Jahren...), nette Menschen und zuletzt eine tolle Natur. Ein Kurztrip nach Göteborg und Gespräche mit dem zukünftigen Arbeitgeber bestätigten alle diese Eindrücke.

Was sprach dagegen?
Die langen Winter, Familie und Freunde und das Bekannte zurückzulassen.

Als Startdatum hatten wir mit Chalmers den 1. April 2013 vereinbart. Damit hatten wir cirka vier Monate Zeit für die Vorbereitungen. In Göteborg half uns eine Firma mit dem Finden einer Wohnung. Unsere Kontaktperson vorort hieß Anders, und er erklärte uns bei unserem ersten Treffen genau die Bezirke von Göteborg, mit allen ihren Vorzügen und Nachteilen. Gleichzeitig erzählte er uns auch, wie schwierig es ist eine Mietwohnung in Göteborg für längere Zeit zu finden, aufgrund des Mietrechts und generell zu hoher Nachfrage.
Upps.
Nach einigem Warten und Schwitzen hatten wir dann Mitte März ein Wohnungsangebot in Göteborg bekommen. Genauer gesagt in Johanneberg, nahe der Uni. Das war einfach perfekt - da haben wir wohl Riesenglück gehabt!

Damit blieben noch zwei Wochen um alles für den Umzug bereit zu machen. Langsam wurde es stressig, viele Kartons wurden in kurzer Zeit gepackt und die wenigen Möbel, die wir mitnehmen wollten, markiert. Dazu noch Fahrrad und Grünpflanzen. Die Umzugsfirma sollte alles um den 5. April nach Göteborg bringen.
Am Osterwochenende haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Mit unserem Kleinwagen sind wir über Tschechien und Ostdeutschland nach Kiel in Norddeutschland gefahren. Von dort geht die einzige Direktfähre von Deutschland nach Göteborg. Für die, die noch niemals mit einer derartigen Fähre gefahren sind, kann ich sagen, dass die Größe beeindruckend ist. Die vierzehnstündige Überfahrt war angenehm, die See war ruhig und die Nacht klar. Wir konnten sogar die Brücke zwischen Dänemark und Schweden - die sogenannte Öresundsbro - sehen, die wir als sehr imposant empfunden haben.
Am 1. April, dem Ostermontag, sind wir schließlich in Göteborg angekommen. Es war ein klarer, wunderschöner, aber frostiger Frühlingstag. Da wir erst am 2. April in die Wohnung konnten, sind wir zu Fuß vom Zentrum, wo unser Hotel war, nach Johanneberg zu unserer zukünftigen Wohnung gegangen. Am Weg lag auch Chalmers unser neuer Arbeitsplatz. Nach unserer Rückkehr ins Hotel haben wir uns ein bisschen ausgeruht und anschließend noch einen Happen auf der Vasagatan, einer der bekanntesten Ausgehstrassen mit vielen Cafés und Restaurants, zu uns genommen. Danach sind wir ins Bett gefallen, ziemlich geschafft und haben nochmals die ersten Eindrücke Revue passieren lassen.

Mehr über die darauffolgenden Tage, administrativen Wege, Arbeit in Göteborg und vieles mehr beim nächsten Mal!

Euer Schwedenauswanderpaar,

Harald und Laura


 
       
   
           
       
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